- AutorIn
- Christian Unkelbach
- Titel
- Ingestion von Knopfzellen ('Button batteries')
- Untertitel
- Review und elektrochemische ex vivo-Untersuchungen am Beispiel der Lithiumknopfzelle CR 2032
- Zitierfähige Url:
- https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:bsz:15-qucosa2-1028468
- Schriftenreihe
- Abschlussarbeiten aus dem Postgradual-Studiengang Toxikologie und Umweltschutz
- Erstveröffentlichung
- 2018
- Abstract (DE)
- Knopfzellen stellen als kleine, transportable Energiespeicher mit hohem Verbreitungsgrad eine potenzielle Gefahr vor allem für Kleinkinder dar, da ihr Verschlucken zu lebensbedrohlichen gesundheitlichen Beeinträchtigungen führen kann. Verklemmen sich Knopfzellen in Körperöffnungen oder im Gastrointestinaltrakt, kann es durch den lokal fließenden Strom zur Elektrolyse der Gewebsflüssigkeit kommen. Das entstehende lokale stark alkalische Milieu führt zu einer tiefgehenden Schädigung des Gewebes. Diese kann bei betroffenen Kleinkindern potenziell letale Komplikationen nach sich ziehen, wenn die Knopfzelle sich in deren Speiseröhre verklemmt. Dies kann zur Perforation und zum Tod durch Verbluten führen, wenn dabei größere Blutgefäße verletzt werden. Die vorliegende Arbeit gibt einen Überblick über den Stand der Forschung zum Thema, die verschiedenen Schädigungsmechanis-men sowie Literatur-Beispiele dokumentierter Ingestionen. Darüber hinaus werden die Ergebnisse eigener ex vivo-Versuchsreihen zur elektrochemischen Gewebsschädigung an Knopfzellen präsentiert und diskutiert.
- Freie Schlagwörter (DE)
- Knopfzellen, Energiespeicher, Kleinkinder, Verschlucken, Gewebsflüssigkeit, Elektrolyse
- Klassifikation (DDC)
- 571.95
- Den akademischen Grad verleihende / prüfende Institution
- Universität Leipzig, Leipzig
- Version / Begutachtungsstatus
- angenommene Version / Postprint / Autorenversion
- URN Qucosa
- urn:nbn:de:bsz:15-qucosa2-1028468
- Veröffentlichungsdatum Qucosa
- 06.03.2026
- Dokumenttyp
- Sonstige Veröffentlichung
- Sprache des Dokumentes
- Deutsch
- Lizenz / Rechtehinweis