- AutorIn
- Dirk Goldhahn
- Peter Mühleder
- Franziska Naether
- Titel
- Topologie eines DH-Forschungsprojektes: Eine Kartierung des DIKUSA-Verbundprojekts der sächsischen außeruniversitären Forschungseinrichtungen
- Zitierfähige Url:
- https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:bsz:15-qucosa2-1043909
- Schriftenreihe
- Digital Humanities Day Leipzig (DHDL) 2024
- Abstract (DE)
- Das Verbundprojekt „DIKUSA' – kurz für „Vernetzung digitaler Kulturdaten in Sachsen – Aufbau einer technischen Infrastruktur für die Forschung zu Mobilität, Migration und Transformation von Orten, Personen und Artefakten (in zeitlicher und räumlicher Perspektive)' – ist ein Vorhaben, in dem die sechs außeruniversitären geisteswissenschaftlichen Forschungsinstitute in Sachsen gemeinsam mit der Sächsischen Landesbibliothek – Staats- und Universitätsbibliothek (SLUB) vertreten sind. Den Verbund koordiniert das KompetenzwerkD an der Sächsischen Akademie der Wissenschaften zu Leipzig (SAW), dem gemeinsamen DH-Labor der sechs Forschungseinrichtungen (siehe Goldhahn et al. 2023). Inhaltlich werden im Verbundprojekt sechs historische Forschungsprojekte durchgeführt, die ein breites Spektrum an Themen abbilden (Migrationsgeschichte, Wissenschaftsgeschichte, Kunstgeschichte, Wirtschaftsgeschichte, sorbische Kulturgeschichte, Ortsnamenforschung), mit dem Ziel, die daraus entstehenden Forschungsdaten als verknüpfte Wissensgraphen über eine gemeinsame Infrastruktur zugänglich zu machen. Die Planung und Durchführung eines derart großen, komplexen Projekts stellte (und stellt) das Team des KompetenzwerkD vor zahlreiche Herausforderungen, sowohl methodischer, technischer als auch administrativer Natur. Dieses Poster stellt den Versuch einer umfangreichen Reflexion dar. Im Sinne einer „kritischen Kartographie' (Allen/Queen 2015) entsteht mit diesem Poster eine topologische Karte des DIKUSA-Projekts, die anhand von vier Achsen (institutioneller Rahmen, Finanzierung, Infrastruktur, wissenschaftlicher Erkenntnisgewinn) die Projektarbeit und deren Einbettungen in weitere Kontexte nachzeichnet, wodurch auch Einblicke in die Alltagsarbeit, z. B. bei der Antragstellung, Finanzierung, Softwareentwicklung und den Forschungsmethoden, gegeben werden. Damit soll es den Betrachter:innen der Karte möglich sein, verschiedene Zusammenhänge zwischen geisteswissenschaftlicher Forschung, politischen Systemen/Rahmenbedingungen und technischen Entwicklungen erkunden zu können. Diese vielschichtigen Themen und Herausforderungen eröffnen mehrere Perspektiven, die sich im Rahmen eines digitalen Verbundprojekts der historisch arbeitenden Geisteswissenschaften wie „DIKUSA' ergeben. Bibliographie: Allen, Tania und Sara Queen (2015), „Beyond the Map: Unpacking Critical Cartography in the Digital Humanities', Visible Language. The Journal of visual communication research 49.3, 79–98. Goldhahn, Dirk et al. (2023): „There is no ‚I‘ in ‚Infrastructure‘: Creating a shared data-centric DH Infrastructure for Cultural Heritage Research in Saxony/Germany', in: ADHO Annual Digital Humanities Conference 2023: Collaboration as Opportunity, Graz 2023, DOI: 10.5281/zenodo.8107515. Website: https://dikusa.saw-leipzig.de/
- Freie Schlagwörter (DE)
- Visualisierung; Topologie; Digital Humanities; Projektmanagement; Digital History
- Klassifikation (DDC)
- 001
- URN Qucosa
- urn:nbn:de:bsz:15-qucosa2-1043909
- Veröffentlichungsdatum Qucosa
- 07.05.2026
- Dokumenttyp
- Sonstige Veröffentlichung
- Sprache des Dokumentes
- Deutsch
- Lizenz / Rechtehinweis
CC BY-SA 4.0