In der ersten Hälfte des vergangenen Jahrhunderts bildete sich innerhalb der katholischen Kirche eine liturgische Bewegung mit dem Ziel, den Gottesdienst wieder zum Zentrum der Gemeinde zu machen. Dazu wollte man die Gläubigen verstärkt an der damals priesterzentrierten Liturgie Anteil haben lassen, und man trat für eine schlichtere Gestalt der Messfeier und die Verwendung der Volkssprache in der Liturgie ein.