- AutorIn
- Dominic Brauer
- Titel
- Körperliches Training offenbart Inflexibilität des Diaphragmas in einem durch Adipositas gesteuerten HFpEF Tiermodell
- Zitierfähige Url:
- https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:bsz:15-qucosa2-370166
- Datum der Einreichung
- 10.04.2019
- Datum der Verteidigung
- 28.11.2019
- Abstract (DE)
- Hintergrund: Respiratorische Muskelschwäche trägt zu einem großen Teil zur Belastungsintoleranz von Patienten mit Herzinsuffizienz mit erhaltener Pumpfunktion (HFpEF) - ein Krankheitsbild, welches durch verschiedene Komorbiditäten charakterisiert wird und für welches es bisher nur unzureichende medikamentöse und nicht-medikamentöse Behandlungsoptionen gibt, bei. Jedoch ist unklar, welche Auswirkungen die HFpEF auf das Diaphragma hat und ob diese diaphragmalen Alterationen durch körperliches Training rückgängig gemacht werden können. Methoden und Resultate: Obere ZSF-1 Ratten (n=12) wurden mit Lean ZSF-1 Ratten (Kontrollgruppe, n=8) nach 20 Wochen verglichen und auf molekulare und strukturelle Veränderungen im Diaphragma hin untersucht. Nach Entwicklung einer HFpEF wurden weitere Obese ZSF-1 Ratten, welche kein körperliches Training erhielten (Sedentary, n=13) nach 28 Wochen mit Obese ZSF-1 Ratten, die entweder hoch-intensives-Intervalltraining (HIIT, n=11) oder moderates Ausdauertraining (MCT, n=11) erhielten, verglichen. Obese ZSF-1 Ratten haben sowohl nach 20, als auch nach 28 Wochen einen typischen HFpEF Phänotyp entwickelt. Im Diaphragma von Obese ZSF-1 Ratten konnte nach 20 Wochen durch die HFpEF ein Fasershift zu oxidativen Typ 1 Fasern und eine Hypertrophie oxidativer Muskelfasern beobachtet werden. Zeitgleich nahm die Proteinexpression von MuRF1 und MuRF2 ab. Darüberhinaus konnten mitochondriale als auch kontraktile Beeinträchtigungen im Diaphragma von Obese ZSF-1 Ratten beobachtet werden. Diese diaphragmalen Beeinträchtigungen konnten nach 28 Wochen weder durch HIIT noch durch MCT rückgängig gemacht werden. Schlussfolgerung: In einem durch verschiedene Komorbiditäten gut-charakterisierten HFpEF Tiermodell konnten diaphragmale Alterationen, welche durch die HFpEF induziert wurden, durch 8-wöchiges körperliches Training (HIIT vs. MCT) nicht rückgängig gemacht werden. Daher müssen andere Behandlungsoptionen evaluiert werden, welche gegebenenfalls einen größeren Stellenwert in der Therapie der respiratorischen Muskelschwäche in HFpEF haben.
- Andere Ausgabe
- Publikation
Exercise Training Reveals Inflexibility of the Diaphragm in an Animal Model of Patients With Obesity-Driven Heart Failure With a Preserved Ejection Fraction
DOI: 10.1161/JAHA.117.006416
Link: https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/29066440 - Freie Schlagwörter (DE)
- HFpEF, Körperliches Training, Diaphragma, Zwerchfell, ZSF-1,
- Klassifikation (DDC)
- 610
- Den akademischen Grad verleihende / prüfende Institution
- Universität Leipzig, Leipzig
- Version / Begutachtungsstatus
- publizierte Version / Verlagsversion
- URN Qucosa
- urn:nbn:de:bsz:15-qucosa2-370166
- Veröffentlichungsdatum Qucosa
- 07.01.2020
- Dokumenttyp
- Dissertation
- Sprache des Dokumentes
- Deutsch
- Inhaltsverzeichnis
I Abkürzungsverzeichnis II Einleitung 1 HFpEF 2 Pathophysiologie der HFpEF 3 Belastungsintoleranz bei HFpEF 3.1 Skelettmuskuläre Dysfunktion 3.2 Diaphragma spezifische Alterationen 4 Körperliches Training bei HFpEF 4.1 Veränderungen der VO2 max. durch körperliches Training 4.2 Muskelspezifsche Effekte von körperlichen Training 4.3 Trainingsinterventionen (MCT vs. HIIT) III Publikationsmanuskript IV Zusammenfassung der Arbeit V Literaturverzeichnis VI Tabellen- und Abbildungsverzeichnis 1 Tabellenverzeichnis 2 Abbildungsverzeichnis VII Erklärung über den wissenschaftlichen Anteil des Promovenden zur Publikation VIII Erklärung über die eigenständige Abfassung der Arbeit IX Lebenslauf X Danksagung